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Aktionen und Informationen zur „Volkskrankheit Nr. 1“
„Mut-Tour – Raus aus der Depression“ startet am 2. September         

 
Nach wie vor sind Depressionen die „Volkskrankheit Nr. 1“. Immer noch gibt es viele Unsicherheiten und Ängste, wie man als Betroffener oder als Angehöriger damit umgehen kann. Und genau hier setzt das Angebot des Bündnisses gegen Depression, ein bundesweit spendenfinanzierter Zusammenschluss im psychosozialen Bereich Tätiger und Interessierter, an. Um der Krankheit Depression ein Gesicht zu geben und sie bewusst zum Thema zu machen, veranstaltet das lokale Bündnis in Siegen-Wittgenstein und Olpe wieder die Aktionswochen „Mut-Tour – Raus aus der Depression“. Vom 2. September bis 17. Oktober werden verschiedene Ausstellungen, Vorträge und Filme rund um das Thema Depression in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe angeboten.
 
Wann:
10.10.2019 um 16:30 – 19:00
Wo:
Volkshochschule des Kreises Olpe
Kurfürst-Heinrich-Straße 34
57462 Olpe

Infoabende im Herbst 2019

 
 

2020 gelten neue Gesetze für Bewohner*innen von Einrichtungen

Was Betroffene und Betreuer*innen jetzt tun müssen!

 

Dienstag, 24. September 2019 um 18.30Uhr

Ort: EUTB mittendrin e.V., Luxemburger Str. 189-191, 50939 Köln

Teilnahe kostenlos

 

Referent: Gregor Rüberg, Betreuungsverein Lebenshilfe, Dortmund

 

Bewohner*innen von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung haben bisher alle Leistungen aus einer Hand von den Landschaftsverbänden bekommen. Dies ändert sich zum kommenden Jahr. Ab dem Januar 2020 müssen die Leistungen zur Grundsicherung (Miete, Ernährung, Kleidung) beim örtlichen Sozialamt beantragt werden, während die Fachleistungen der Eingliederungshilfe weiter vom Landschaftsverband bewilligt werden.

Betroffene und (ehrenamtliche) Betreuer*innen müssen jetzt handeln, Anträge stellen und den Wohnheimvertrag prüfen. Was genau zu tun und zu bedenken ist, wird an diesem Abend praxisnah und anschaulich erklärt.

 

Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlfahrer barrierefrei. Wenn Sie eine Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache möchten, melden Sie dies bitte bis spätestens 18.9.2019 an unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 
 
 
 

Vorschau auf eine weitere Veranstaltung:

 

18 werden mit Behinderung – was ändert sich mit der Volljährigkeit?

 

Donnerstag, 7. November 2019 um 18.30 Uhr

Ort: EUTB mittendrin e.V., Luxemburger Str. 189-191, 50939 Köln

Teilnahme kostenlos

 

Referent: Sebastian Tenbergen, bvkm

 

Mit 18 Jahren wird man volljährig und hat grundsätzlich die Rechte und Pflichten eines Erwachsenen. Der Infoabend gibt behinderten Menschen und ihren Eltern einen Überblick, was sich für sie mit dem Erreichen der Volljährigkeit ändert. Es geht um die Themen Selbstbestimmung, Betreuung, Grundsicherung, Unterhalt und Wohnen.

Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlfahrer barrierefrei. Wenn Sie eine Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache möchten, melden Sie dies bitte bis spätestens 1.11.2019 an unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 
 

EUTB mittendrin e.V.

Luxemburger Straße 189- 191
50939 Köln

Telefon:  0221 29438498
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.mittendrin-koeln.de

Inklusion: Auch für mein Kind?
 
Elternverein lädt zu Infoabenden ein
 
 
Kinder und Jugendliche mit Behinderung haben das Recht, allgemeine Schulen zu besuchen und dort gemeinsam mit allen anderen Kindern und Jugendlichen zu lernen. Dies gilt unabhängig davon, welcher Art und wie schwer die Behinderung ist. Daran hat sich auch durch den Wechsel der Landesregierung nichts geändert. In Köln haben sich bereits viele Schulen darauf eingestellt, auch Schüler*innen mit Behinderung aufzunehmen.
Im Vorfeld der Anmeldungen zur Grundschule und zu den weiterführenden Schulen lädt der Elternverein mittendrin e.V. Eltern von Kindern mit Behinderung zu Infoabenden ein. Hier erhalten Eltern einen Überblick über ihre Rechte, über das Anmeldeverfahren und über mögliche Unterstützung ihres Kindes in der Schule. Es wird gesprochen über die Situation in Köln, über mögliche Stolpersteine und deren Überwindung.
Die Teilnahme an den Infoabenden ist kostenlos. Der Veranstaltungsort ist für Rollstuhlfahrer*innen barrierefrei. Teilnehmer*innen, die eine Übersetzung in Gebärdensprache wünschen, werden gebeten sich frühzeitig unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu melden.
 
Inklusion: Auch für mein Kind?
Infoabend zur Einschulung in die GRUNDSCHULE
Mittwoch, 25. September 2019 um 19 Uhr
EUTB-Beratungsstelle des mittendrin e.V.
Luxemburger Str. 189-191, 50939 Köln
 
Inklusion: Auch für mein Kind?
Infoabend zum Wechsel in die WEITERFÜHRENDE SCHULE
Donnerstag 14. November 2019 um 19 Uhr
EUTB-Beratungsstelle des mittendrin e.V.
Luxemburger Str. 189-191, 50939 Köln



  

Herzliche Einladung zu einem Seminar im Oktober 2019:

 

Behinderte Menschen in unserer Gesellschaft – Keine Chance auf Inklusion?

vom 28. - 30. Oktober 2019, Kurs-Nr. 19.6.125

Sehr geehrte Damen und Herren,  

das Bundesteilhabegesetz (BTHG) wurde im Dezember 2016 in Kraft gesetzt. Ziel des Gesetzespaktes in drei Stufen war und ist es, die Behindertenrechtskonvention der Vereinigten Nationen (UN-BRK) in Deutschland umfänglich umzusetzen. Einerseits als Meilenstein für Menschen mit Behinderungen gefeiert, dass diese nun nicht mehr auf Sozialhilfe angewiesen seien; zeigten sich anderseits viele Betroffene vom Gesetz enttäuscht und bezeichneten es als unzureichend. Mittlerweile ist die zweite Stufe in Kraft getreten, die u.a. einen verbesserten Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen vorsieht.

Anlass genug Bilanz zu ziehen, und das BTHG nach über zwei Jahren auf den Prüfstand zu stellen und das Erreichte zu prüfen. Das Seminar fragt nach konkreten Fortschritten für Menschen mit Behinderungen auf verschiedenen Ebenen. Es analysiert, ob es tatsächlich zu deutlichen sozialen Verbesserungen wie Freistellungen von Einkommen und Vermögen gekommen ist. Das Seminar prüft, ob die Kooperation der verschiedenen Leistungsträger funktioniert. Ein weiteres Themenfeld wird die Wohnqualität sein. Letztendlich unterstreicht das Seminar, welches sich vor allem an Behindertenbeauftragte im Bereich des Öffentlichen Dienstes richtet, dass Teilhabe auch die Dimensionen Kultur, Freizeit und Mobilität für Menschen mit Behinderungen einschließt. Abschließend wird untersucht werden, ob sich das soziale Klima für Menschen mit Einschränkungen verbessert hat.

Wir freuen uns über die Teilnahme von Menschen, die sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen engagieren.

 

Unsere Referenten/innen bearbeiten mit Ihnen folgende Themen:

  • Inklusion in der Kita- und Schule – Herausforderung und Chance
    Franziska Reintges, Sozialpädagogin, Lebenshilfe Bonn, Julia Weser, Sozialpädagogin, Lebenshilfe Bonn
  • Inklusion vor Ort kann gelingen
    Marion Schmelter,
    Inklusionsbeauftragte, Ennigerloh
  • Politische Partizipation von Expert*innen in eigener Sache – die Kommunen NRWs auf dem Prüfstand“
    Britta Möwes,
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin, LAG Selbsthilfe NRW e.V., Münster
  • Chancen und Grenzen in der Kooperation von Behindertenbeauftragten in verschiedenen Sektoren
    Hans-Hermann Heyland, Rechtsanwalt, Wittibreut
  • Inklusion im und durch Sport
    Dr. Georg Schick, Referent, Landesbehindertensportbund NRW, Duisburg

 

     Änderungen im Programmablauf vorbehalten!                         

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Seminarzeiten:

Beginn: Montag, 28. Oktober 2019, 14:15 Uhr / Ende: Mittwoch, 30. Oktober 2019, 14:00 Uhr

Tagungsgebühr:
140,00 Euro (inkl. Übernachtung im Doppelzimmer, Vollverpflegung und Lehrmaterial, davon ein Drittel Institutionsbeitrag).
Der EZ-Zuschlag beträgt 16,00 Euro pro Nacht.

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Bitte beachten Sie: Studenten (bis 30 Jahre), Auszubildende und ALG II-Bezieher erhalten nach Vorlage der jeweiligen Bescheinigung 50 % Rabatt auf die Tagungsgebühr. Bildungsurlaub kann zu diesen Seminaren beantragt werden. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Seminarprogramm, das Sie hier finden. Bitte geben Sie diese Information auch in Ihrem Umfeld weiter. 

Zur Anmeldung können Sie das Anmeldeformular auf unserer Website nutzen. Selbstverständlich können Sie sich auch schriftlich, per Fax oder E-Mail anmelden.

Mit freundlichen  Grüßen

Karsten Matthis

- Geschäftsführer -

Pressemitteilung

Leben mit einem künstlichen Dünndarmausgang: Thema bei den ILCO-Tagen in Essen am 21. September

Die Deutsche ILCO e.V., größte deutsche Selbsthilfevereinigung für Stomaträger (Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung), Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angehörige, lädt zu den ILCO-Tagen ein.

Es werden knapp 300 Gäste aus ganz Deutschland erwartet, darunter Mitglieder, ILCO-Aktive, Stoma-Fachleute, Freunde und Interessierte. Die Veranstaltung findet alle drei Jahre statt und widmet sich dieses Mal dem Thema "Leben mit einem Ileostoma - zu Aus- und Nebenwirkungen fragen Sie... Wen?". Das Schwerpunktthema spielt auf die Schwierigkeiten und Besonderheiten an, die ein künstlicher Dünndarmausgang oft mit sich bringt. Knapp 1.500 Mitglieder der insgesamt 7.000 ILCO-Mitglieder haben eine Ileostomie, einen ileoanalen Pouch oder eine Kock'sche Tasche (verschiedene in Frage kommende Operationsverfahren). Auf sie sind dieses Jahr die Fachvorträge am Samstagvormittag, 21. September, zugeschnitten.

Prof. Dr. Gabriela Möslein aus Wuppertal nimmt die verschiedenen Operationsmöglichkeiten Ileostoma, ileoanaler Pouch und Kock'sche Tasche unter die Lupe. Sie informiert über die Voraussetzungen für die verschiedenen Methoden und beleuchtet ihre Vor- und Nachteile.

Prof. Dr. Marco Niedergethmann aus Essen spricht über das High-Output-Stoma, einem Phänomen bei Ileostomaträgern, bei dem die Betroffenen zu viel Flüssigkeit verlieren. Woran erkennt man überhaupt einen solchen Verlust? Wie riskant ist ein hoher Flüssigkeitsverlust? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Das sind nur einige der Fragen, auf die Antworten gegeben werden.

Im Anschluss referieren die Apothekerin Annika van der Linde aus Hamburg und die Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Vogt aus Hilter über die zu beachtenden Besonderheiten bei Medikamenteneinnahme und bei der Ernährung mit einer Ileostomaanlage. Dabei geht es um Fragen, ob die Ernährung umgestellt werden muss, wenn der Dickdarm fehlt oder wie man mit ihr Einfluss auf die Stuhlkonsistenz nehmen kann. Werden Medikamente überhaupt noch richtig verwertet - und wenn nicht, was ist zu tun?

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, wird die Teilnehmer um 11.15 Uhr mit einem Grußwort willkommen heißen.

Nach einem Podiumsgespräch mit den Referenten haben die Teilnehmer Gelegenheit, ihre Fragen und Anregungen in einer offenen Diskussion einzubringen.

Am Samstagnachmittag finden ab 14 Uhr mehrere Arbeitsgruppen zu Themen rund um Stoma, Darmkrebs und Selbsthilfe statt, für die eine vorherige Anmeldung erforderlich ist.

Wo?

Hotel Bredeney (Theodor-Althoff-Str. 5, 45133 Essen)

Wann?

Samstag, 21. September, ab 9:30 Uhr

Weitere Informationen und das komplette Programm der ILCO-Tage sind erhältlich bei: Deutsche ILCO e.V., Thomas-Mann-Str. 40, 53111 Bonn, Tel.: 0228 3388 94-50, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über die Webseite www.ilco.de

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