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Pressemitteilung

Leben mit einem künstlichen Dünndarmausgang: Thema bei den ILCO-Tagen in Essen am 21. September

Die Deutsche ILCO e.V., größte deutsche Selbsthilfevereinigung für Stomaträger (Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung), Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angehörige, lädt zu den ILCO-Tagen ein.

Es werden knapp 300 Gäste aus ganz Deutschland erwartet, darunter Mitglieder, ILCO-Aktive, Stoma-Fachleute, Freunde und Interessierte. Die Veranstaltung findet alle drei Jahre statt und widmet sich dieses Mal dem Thema "Leben mit einem Ileostoma - zu Aus- und Nebenwirkungen fragen Sie... Wen?". Das Schwerpunktthema spielt auf die Schwierigkeiten und Besonderheiten an, die ein künstlicher Dünndarmausgang oft mit sich bringt. Knapp 1.500 Mitglieder der insgesamt 7.000 ILCO-Mitglieder haben eine Ileostomie, einen ileoanalen Pouch oder eine Kock'sche Tasche (verschiedene in Frage kommende Operationsverfahren). Auf sie sind dieses Jahr die Fachvorträge am Samstagvormittag, 21. September, zugeschnitten.

Prof. Dr. Gabriela Möslein aus Wuppertal nimmt die verschiedenen Operationsmöglichkeiten Ileostoma, ileoanaler Pouch und Kock'sche Tasche unter die Lupe. Sie informiert über die Voraussetzungen für die verschiedenen Methoden und beleuchtet ihre Vor- und Nachteile.

Prof. Dr. Marco Niedergethmann aus Essen spricht über das High-Output-Stoma, einem Phänomen bei Ileostomaträgern, bei dem die Betroffenen zu viel Flüssigkeit verlieren. Woran erkennt man überhaupt einen solchen Verlust? Wie riskant ist ein hoher Flüssigkeitsverlust? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Das sind nur einige der Fragen, auf die Antworten gegeben werden.

Im Anschluss referieren die Apothekerin Annika van der Linde aus Hamburg und die Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Vogt aus Hilter über die zu beachtenden Besonderheiten bei Medikamenteneinnahme und bei der Ernährung mit einer Ileostomaanlage. Dabei geht es um Fragen, ob die Ernährung umgestellt werden muss, wenn der Dickdarm fehlt oder wie man mit ihr Einfluss auf die Stuhlkonsistenz nehmen kann. Werden Medikamente überhaupt noch richtig verwertet - und wenn nicht, was ist zu tun?

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, wird die Teilnehmer um 11.15 Uhr mit einem Grußwort willkommen heißen.

Nach einem Podiumsgespräch mit den Referenten haben die Teilnehmer Gelegenheit, ihre Fragen und Anregungen in einer offenen Diskussion einzubringen.

Am Samstagnachmittag finden ab 14 Uhr mehrere Arbeitsgruppen zu Themen rund um Stoma, Darmkrebs und Selbsthilfe statt, für die eine vorherige Anmeldung erforderlich ist.

Wo?

Hotel Bredeney (Theodor-Althoff-Str. 5, 45133 Essen)

Wann?

Samstag, 21. September, ab 9:30 Uhr

Weitere Informationen und das komplette Programm der ILCO-Tage sind erhältlich bei: Deutsche ILCO e.V., Thomas-Mann-Str. 40, 53111 Bonn, Tel.: 0228 3388 94-50, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über die Webseite www.ilco.de

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